09.11.2018

EVN Kleinwasserkraftwerk Aufeld: 111 Jahre alt und kein bisschen müde

Trotz des hohen Alters versorgt es bis heute einen wesentlichen Teil an St. Pöltner Haushalten mit elektrischer Energie
Sieben Kleinwasserkraftwerke hat die EVN im Jahr 1991 von der Harlander Spinnerei nach deren Schließung erworben. Alle sieben Anlagen sind nun bereits über 100 Jahre alt. Das zweitälteste, welches im Stadtgebiet von St. Pölten liegt, ist das Kraftwerk Aufeld. Es wurde etwa 1907 von Harlander Coats errichtet. Trotz des hohen Alters versorgt es bis heute einen wesentlichen Teil an St. Pöltner Haushalten mit elektrischer Energie. 
 
Um die sichere Energieversorgung gewährleisten zu können, wurde im Kraftwerk Aufeld vor kurzem kleinere Modernisierungsarbeiten durchgeführt. So kann die jährliche Erzeugung von 610 MWh gewährleistet werden. 
 
„Die Erhaltung unserer historischen Kleinwasserkraftwerke ist uns ein großes Anliegen. Die Investitionen in die Kleinwasserkraftwerke bedeuten zugleich Investitionen in eine saubere Energiegewinnung“, erläutert EVN Sprecher Stefan Zach. 
 
Jedes der historischen Kleinwasserkraftwerke zeichnet sich durch seine Vergangenheit aus. Das Gründungsunternehmen von Harlander Coats Mathias Salcher & Söhne hat sich bereits in den Jahren 1887/1888 die Wasserrechte an der Traisen zwischen Reith und Ochsenburg gesichert. So konnten die Werksbäche umgestaltet werden, um mithilfe der Wasserkraftwerke möglichst effizient Strom erzeugen zu können. 
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