14.10.2018

Grünspecht aus Kraftwerksschacht gerettet

Die feinen Pendel messen die kleinsten Bewegungen der 69 Meter hohen Staumauer

„Es kommt nicht oft vor, dass in der Staumauer Ottenstein der Alarm anspringt, weil Grenzwerte überschritten werden“, erzählt EVN Sprecher Stefan Zach. Die feinen Pendel messen die kleinsten Bewegungen der 69 Meter hohen Staumauer. Das ist auch notwendig. Denn immerhin drücken bis zu 73 Mio. m3 Wasser auf die Gewölbesperre. Selbst weit entfernte Erdbeben werden von den sensiblen Pendeln wahrgenommen.


„Kommt es hier zu Grenzwertverletzungen, schnellt der Puls der diensthabenden Kollegen schon mal in die Höhe.“, erzählt Zach, „Bisher konnte aber immer rasch Entwarnung gegeben werden“.
 

So auch diesmal: ein Grünspecht hatte sich in den Kraftwerksschacht verirrt und die Pendelschwingungen ausgelöst. „Als ich im Schacht etwas piepsen gehört habe, bin ich sofort hinein und habe schließlich den verängstigten Vogel entdeckt“, erzählt EVN Techniker Rupert Dunkl. 

 

Der Grünspecht konnte dank der Rettungsaktion schließlich ins Freie entlassen werden und das Kraftwerk produziert weiterhin umweltfreundlichen Strom für 20.000 Haushalte in Niederösterreich. 


Ein Video davon findet man auf der EVN Facebook-Seite.

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