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Wasserkraft - Tradition mit
vielen Vorteilen
Es gibt viele Gründe, die Energie des Wassers zu nutzen. Die ersten Versuche in diese Richtung reichen mehrere tausend Jahre zurück.
Und die Argumente, die bereits damals für Wasserkraft sprachen, haben noch heute Gültigkeit.
Wasserkraft ist eine relativ unkomplizierte Form der Energieerzeugung
Dies wußten bereits die ersten uns bekannten Nutzer von Wasserrädern in Babylonien zur Zeit des Königs Hammurabi (um 1760 v. Chr.)
Wasserkraft läßt sich sehr flexibel nutzen
Je nach fließender Wassermenge und vorhandenem Gefälle setzten Handwerksbetriebe schon im 12. Jahrhundert n. Chr. verschiedenste mechanische Antriebsformen zur Nutzung der Wasserkraft ein. Die Energie des Wassers wurde in Schöpf-, Mahl- und Hammerwerken genutzt. Heute ermöglichen Lauf-, Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke die effiziente Erzeugung elektrischer Energie durch Wasserkraft.
Wasserkraft ist krisensicher
Bei Konflikten mit anderen Staaten, aber auch im Fall von Versorgungsengpässen bei anderen Energieträgern profitiert Österreich dank der Nutzung seiner zahlreichen Gewässer von einer eigenständigen und unabhängigen Energieversorgung.
Heute hat Wasserkraft als "erneuerbare Energie" vor allem aus ökologischen Gründen wieder an Bedeutung gewonnen.
Wasserkraft ist erneuerbar
Im Gegensatz zu fossilen und nuklearen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas bzw. Uran) ist Wasserkraft erneuerbar und daher unerschöpflich. Die Nutzung von Wasserkraft für die Energieversorgung wird daher auch in Zukunft möglich sein.
Wasserkraft ist so gut wie immer verfügbar
Durch die (relativ) hohe Konstanz des Energieangebots besitzt die Wasserkraft im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieträgern eine außerordentlich hohe Wertigkeit. Selbst bei geringerer Wasserführung der Flüsse im Winter steht Wasser aus Speichern zur Verfügung.
Wasserkraft fördert die heimische Wertschöpfung
In dem Maß, in welchem die Nutzung heimischer Wasserkraft zur Stromversorgung Österreichs beiträgt, unterstützt sie auch die Wertschöpfung unseres Landes. Österreich spart Importe von Primärenergieträgern und profitiert von heimischen Ressourcen
Wasserkraft vermeidet Emissionen
Ohne Wasserkraft müßten Wärmekraftwerke den überwiegenden Teil der Energieerzeugung übernehmen.
Emissionen aus Wärmekraftwerken werden trotz modernster Umweltschutzmaßnahmen nie ganz vermieden werden können.

Wasserkraftwerke integrieren sich in das Ökosystem
Durch ökologisch integrierte Gesamtplanung und ökologische Bauaufsicht wird erreicht, daß bei Baumaßnahmen der Eingriff in die Flußlandschaft minimiert wird und die Anlagen in das jeweils bestehende Ökosystem optimal eingebunden werden.



Es werden insbesonders Maßnahmen ergriffen, die eine Vernetzung des Gewässers mit dem Umland sicherstellen, wie z.B. Fischaufstiegshilfen zur Wiederherstellung des Fließgewässerkontinuums, Feuchtbiotope und Stillgewässer, Kiesinseln als Rückzugs- und Brutplätze für Wasservögel, naturnahe Ufergestaltung etc.

Wasserkraftwerke nützen der Land- und Forstwirtschaft
Wasserkraftwerke ermöglichen gezieltes Wassermanagement. Davon profitiert auch die Land- und Forstwirtschaft, für die eine Regelung des Grundwasserstandes von wesentlicher Bedeutung ist.

Wasserkraftwerke steigern häufig den Erholungswert der Landschaft
Wasserkraftwerke schaffen durch Stauseen oft ein Umfeld, das bei Wassersportlern sehr beliebt ist: Möglichkeiten zum Segeln, Surfen, Bootfahren oder Baden in einem reizvollen Refugium fördern damit den Tourismus der jeweiligen Region.


Wasserkraftwerke tragen zur Gewässerpflege bei
Durch die Entnahme des Rechengutes aus den Flüssen und Staubecken leisten die Wasserkraftwerke einen wesentlichen Beitrag zur Gewässerpflege.

Mit Ausbau und Nutzung der ihr zur Verfügung stehenden Wasserkraft setzt die evn naturkraft auf eine "ökologische" Lösung in der Energieerzeugung:
66 Wasserkraftwerke werden derzeit von der evn naturkraft in Niederösterreich und der Steiermark betrieben.