11.02.2017

Eiskalter Taucheinsatz beim Kraftwerk Ottenstein

Tiefwinterliche Temperaturen, eiskaltes Wasser und eine dicke Eisschicht konnten die Profitaucher nicht davon abhalten, wichtige Arbeiten an der Staumauer des Kraftwerks Ottenstein zu erledigen.

Tauchgang in den eiskalten Stausee Ottenstein

Der sogenannte „Grundablass“ eines Stausees ermöglicht es, bei Bedarf jederzeit Wasser aus dem Speicherbecken abzulassen. Die Erweiterung dieses Grundablasses ist daher eine wichtige sicherheitstechnische Arbeit, die bei jedem Stausee regelmäßig durchgeführt werden muss.
 
Der Winter bietet dafür beste Bedingungen: Der Wasserspiegel liegt um mehr als zehn Meter tiefer als im Sommer. Die Taucher müssen also weniger tief tauchen, dafür allerdings tiefwinterliche Temperaturen in Kauf nehmen.
 
Anfang Februar wurden diese wichtigen Arbeiten am Stausee Ottenstein gemeinsam mit den freiwilligen Feuerwehren von Spitz/Donau und Rastenfeld geplant und durchgeführt. Eine dicke Eisschicht, 4 Grad kaltes Wasser und eine Außentemperatur im Minusbereich erwartete die Taucher. Um die erforderliche Tauchtiefe von immerhin noch 36 m sicher zu erreichen, ist äußerste Disziplin nötig. In diesen Tiefen können Taucher maximal 15 Minuten unter Wasser arbeiten und müssen danach Dekompressionspausen beim Wiederaufstieg einplanen.
 
Insgesamt betreibt die EVN betreibt fünf Speicherkraftwerke. Die Kraftwerke Ottenstein, Dobra-Krumau und Thurnberg-Wegscheid liegen am Kamp und wurden in den Jahren 1949 bis 1957 erbaut. Sie versorgen derzeit rund 30.000 Haushalte mit elektrischer Energie.

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